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Die angebliche Kostenexplosion

Seit Mitte der 90er klagten aber viele Unternehmen über steigende Sozialabgaben durch höhere Krankenkassenbeiträge. Die Kostenexplosion des Gesundheitswesens war plötzlich in aller Munde. Ökonom Prof. Dr. Michael Hartmann bezweifelt diese Explosion. In seinen Studien belegt er, dass die Gesundheitskosten im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt seit Jahrzehnten stagnieren. Aber warum stiegen dann die Krankenkassen-Beiträge? Sie werden aus der Lohnsumme bezahlt. 1982 betrug diese Lohnsumme noch 77% des Volkseinkommens. Bis 2007 sank ihr Anteil aber auf 65%. Die Lohnabhängigen haben also in diesem Zeitraum 12% am gesamtwirtschaftlichen Kuchen verloren. Die Kapitaleigner haben mehr, Lohnabhängige weniger. Die aus der relativ geringeren Lohnsumme bezahlten Krankenkassenbeiträge mussten daher um 12% steigen. Nur so konnten die Gesundheitsausgaben im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt gleich bleiben. Nein, nicht die Gesundheitskosten waren explodiert. Um im Bild zu bleiben: „Nur“ die Löhne sind relativ implodiert! ..

   

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